Jugendfußball

Transkript

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00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Episode Advanced Football Spieltrieb dem Kinder- und Jugendfußball Podcast.

00:00:17: Es geht heute darum, du hast es im Titel schon gesehen fünf goldene Regeln für ein starkes Mannschaftsgefüge.

00:00:24: Und wir starten mal direkt rein mit dem ersten Satz nämlich Team.

00:00:28: Geist entsteht nicht beim Pizza essen.

00:00:31: Und zwar kann die Mannschaft gemeinsam irgendwie Essen gehen oder denselben Schlachtruf haben.

00:00:37: Oder vor jedem Spiel ganz, ganz innig und intensiv und nahe aneinander im Kreis stehen... ...und trotzdem kann der Mannschaft kein gutes Mannschaftsgefühl gehabt haben!

00:00:45: Denn Teamgeist zeigt sich nicht zuerst dann wenn es läuft sondern es zeigt sich vor allem im Teamsport, wenn Spieler ein Fehler macht Wenn Kind nicht in der Startaufstellung steht, wenn zwei Spieler sich in irgendeiner Form streiten, wenn die Mannchaft verliert oder wenn der beste Spieler glaubt, für ihn gelten andere Regeln.

00:01:05: Ein starkes Mannschaftsgefüge bedeutet deshalb nicht dass alle Kinder irgendwie in einer Form beste Freunde sein müssen und ihr Leben lang miteinander verbunden sein müssen.

00:01:14: es bedeutet vor allem jedes Kind fühlt sich als Teil der Mannschaft.

00:01:19: die Kinder wissen wie sie miteinander umgehen.

00:01:22: jede übernimmt Verantwortung Fehler dürfen passieren Konflikte werden geklärt Erfolge und Anerkennung gehören nicht nur den besten Spielern, beziehungsweise nicht nur die bekommt es ab.

00:01:37: Und Fußball bietet dafür dann hervorragende Voraussetzungen.

00:01:41: Denn Kinder kommen freiwillig sie erleben gemeinsame Emotionen zusammen und müssen sich ständig mit anderen also ihren Mitspielerinnen und Mitspielern abstimmen.

00:01:51: Sie lernen sich durchzusetzen nachzugeben zu helfen verantworten zu übernehmen und Konflikte auch ein Stück weit auszuhalten.

00:01:58: das ist ja auch das Schöne am... Bortspiel Fußball wieso das sehr hilfreich ist für viele Kinder und auch sehr viel fürs Leben mitgibt.

00:02:06: Und genau deshalb beschreibt man, dass ganze dann auch irgendwie so eine Mannschaft nicht automatisch zu einem starken Team nur weil alle dasselbe Trikot tragen.

00:02:18: ja und der Trainer gestaltetes Umfeld in dem dieser Zusammenhalt dann eben auch entstehen kann Nicht nur durch eine große Motivationsrede, sondern durch viele kleine Entscheidungen die er im Trainer Alltag treffen kann.

00:02:31: Und das ist auch Sinn und Zweck dieser Podcastfolge.

00:02:35: ich möchte dir fünf goldenen Regeln mitgeben wie du es quasi machen kannst nicht nur durch... ...große Motivation Reden wie vor einem WM Finale Sondern durch diese vielen kleinen Sachen in deinem Alltag die dir gar nicht so schwer fallen vielleicht wegen der lange Rede zehn Minuten lang um alle zu motivieren sondern die ja irgendwie unmittelbarer sind und vielleicht auch ein bisschen kleiner von außen anschauen, oder wenn man sich es von Außen anschaut.

00:03:00: Lass uns mal rein starten.

00:03:01: wie immer gilt Wenn dir diese Folge und das Thema gefallen hat dann leitet den Podcast sehr gerne weiter und bewerte uns.

00:03:07: Spotify, Apple Podcast YouTube Uns kann man überall hören und bewerten.

00:03:11: freuen wir uns drauf.

00:03:13: So lass uns rein.

00:03:13: starte goldenen regel Nummer eins jedes Kind muss spüren dass es dazugehört.

00:03:19: Denn in fast jeder Mannschaft gibt's Kinder die sofort auffallen ja die sind laut Die sind gut, die übernehmen Verantwortung.

00:03:27: Die erzählen viel und sie stehen klassiker im Kinderfußball in der Pause jedes Mal neben dem Trainer.

00:03:33: Und dann gibt's aber auch die anderen also das Kind, dass sich beim Mannschaftskreis immer irgendwie ganz hinten hinstellt oder das neue Kind dessen Namen noch nicht alle kennen auch so ein klassischer Kinderfuußball den Spieler, der sportlich einfach nur nicht mithalten kann und deshalb nicht so eine richtige Rolle hat oder die Spielerin, die zwar regelmäßig da ist Aber innerhalb der Gruppe einfach von dem Wesen her kaum Anschluss findet.

00:03:56: Und diese Kinder stören nicht und genau deshalb werden sie dann auch von den Trainern sehr, sehr leicht übersehen.

00:04:02: Ein starkes Mannschaftsgefüge beginnt aber nicht bei diesen ganzen Lauten- und Schoutingspielern sozusagen sondern es beginnt bei der Frage ob sich auch das ruhigste, schwächste oder auch das neueste Kind als echter Teil der Mannschaft erlebt.

00:04:17: Denn aktuelle Forschung zeigt dass Zugehörigkeit unterstützende Beziehungen und soziale Unterstützung zu den zentralen Mechanismen gehören, über die Kinder- und Jugendliche vom Sport profitieren.

00:04:30: Bedeutet Mannschaftssport ist dabei besonders wertvoll wenn es umfällt tatsächlich inklusiv und gut strukturiert ist.

00:04:39: Das gemeinsame Sporttreib allein garantiert diese positiven Effekte jedoch nicht.

00:04:43: heißt wir müssen da ein bisschen was dazu machen!

00:04:45: Was bedeutet das dann aber für dich als Trainer?

00:04:50: Jedes Kind persönlich.

00:04:52: Nicht allgemein mit einem Hi zusammen und alle stehen irgendwie im Kreis, während du parallel noch irgendwelche Minitore aufbaust sondern sagt den Namen, stellt einen Blickkontakt her, frag vielleicht kurz dem Kind jedes einzelne Kind wie es ihm geht wenn es da ist, wenn es kurz her kommt zum Hallo sagen und das dauert dann nicht länger als drei vier fünf Sekunden.

00:05:10: aber für ein Kind macht es einen extremen Unterschied zwischen.

00:05:13: ich bin heute auch da und der Trainer hat gesehen dass sich da bin und hat mich wahrgenommen.

00:05:19: Was du außerdem machen kannst, ist da die Gruppen zu mischen ganz bewusst.

00:05:23: Also wenn immer dieselben Kinder zusammenspielen dann stehen ja diese festen Krüppchen.

00:05:28: ich spiele nur mit meinem besten Kumpel und meiner besten Freundin.

00:05:30: Ist auch völlig normal aber es führt halt schnell dazu das neue oder schwächere kinder dauerhaft aus dem vorbleiben.

00:05:38: Und es geht ja nicht darum dass du jetzt irgendwie Freundschaften zerschlägst sondern Du solltest einfach regelmäßig neue Verbindungen neu Kontaktpunkt ermöglichen.

00:05:46: Andere Partner beim Aufwärmen, wechselte Fans.

00:05:50: Wechselte Teams als Kleidenfeld-Teams wenn ihr von Ninja spielt oder so vielleicht neue Zimmer oder Fahrgemeinschaften wenn jetzt irgendwie auf einem Trainingslager oder auf dem Turnier seid.

00:06:01: Vielleicht auch irgendwelche Patensysteme für neue Kinder.

00:06:04: also der Kapitän übernimmt immer die Patenschaft für neues Kind das mit dabei ist in der Mannschaft oder auch ganz ganz bewusst gemischte Gruppen bei irgendwelchen kleineren Teamaufgaben.

00:06:14: Wichtig ist dabei natürlich auch die Dosierung.

00:06:16: Also du musst nicht jede Freundschaft wie schon gesagt auseinanderreißen und jede Woche irgendwie ein soziales Experiment draus veranstalten, das ist ja auch super anstrengend für dich als Trainer.

00:06:25: Es reicht wenn nicht jedes Training dieselben vier Kinder gegen die anderen vier Kinder im Abschluss spielen.

00:06:31: Das ist schon mal der erste Aufhänger.

00:06:34: Eine weitere Sache die du machen kannst verteile deine Aufmerksamkeit.

00:06:38: Wir Trainersprechen häufig besonders viel nämlich mit drei Gruppen ... dem besten Spielern, was für den ganz oft am meisten Spaß macht.

00:06:45: Den auffälligen Spielern also im Sinne von... die irgendwas, irgendeine Besonderheit haben und den Kindern auch der Klassiker,... ...die extrem viel Probleme machen.

00:06:55: Der Zuverlässige, der Ruhige oder der in der Mitte, der überhaupt keinen... ...en Anführungszeichen herauskragen das Merkmal hat bekommt dagegen sehr selten Rückmeldungen.

00:07:06: Und da geht's ja ganz, ganz oft bei uns Trainer nicht drum dass wir sie nicht mögen sondern weil es halt einfach funktioniert und weil sie ein ruhiger und sehr sehr wichtiger Teil der Gruppe sind.

00:07:14: Aber genau diese Kinder oder dieses Kind solltest du ganz ganz bewusst wahrnehmen auch mal ganz bewusst einen kurzes Lob geben eine konkrete Rückfrage oder tatsächlich eine kleine Verantwortung zeigen ihm und sagen hey schau mal Du machst das sehr gut.

00:07:28: cool dass du dabei bist du wirst auch gebraucht.

00:07:31: Ein weiterer Punkt auf den du achten könnt kannst ist achte auf deine Sprache.

00:07:35: also Sätze wie.

00:07:38: Die guten gehen auf Feld eins wirken sehr, sehr harmlos oder wir brauchen noch einen Schwächeren fürs andere Team.

00:07:44: oder nehmt du ihn dann sind die Mannschaften wenigstens ausgeglichen und Kinder haben da eine sehr feine Antenne dafür welchen Platz Erwachsene ihnen tatsächlich innerhalb einer Gruppe geben heißt Teile man schaffen deshalb möglichst neutral ein.

00:07:57: Farben, Nummern oder kleine Aufgaben reichen völlig aus.

00:08:00: Also immer so der Klassiker es gibt Team Eins, Team Zwei, Team Drei, Team Vier da weiß ich ganz genau ist Team V hier die Beschissenssinn sind und man kann sie auch über Farben lösen also Team Blau, Team Rot, Team Gelb, Team Grün da ist keine Wertung drin heißt.

00:08:15: wichtigster Gedanke zu dieser Regel Zugehörigkeit darf nicht von Leistungen abhängen.

00:08:20: natürlich spielen die Kinder unterschiedlich gut.

00:08:22: Natürlich gibts Leistungsunterschiede Natürlich darf ein Trainer diese Unterschiede sehen aber Der Wert von so einem Kind für die Mannschaft ist nicht identisch mit seinem aktuellen fußballerischen Leistungsstand.

00:08:36: Goldene Regeln Nummer zwei?

00:08:38: Wenige regeln, aber die gelten dann richtig!

00:08:41: Viele, viele Mannschaften, mit denen wir zu tun haben, haben tatsächlich einfach viel zu viele Regeln – pünktlich sein, zuhören und nicht reden, Respekt, mitmachen Sachen tragen, ordentlich umziehen, nicht meckern, verspielen, abmelden, begrüßen, verabschieden.

00:08:56: Am Ende kennt niemand tatsächlich alle Regeln mehr und das ist sehr, sehr problematisch.

00:09:00: Und dann ganz oft auch der Trainer selbst nicht mehr.

00:09:03: und dann entscheidet der Trainer spontan welche denn davon heute tatsächlich wichtig ist und welcher aber heute mal so ein bisschen ausfallen lassen?

00:09:09: Das Problem sind da nicht zu wenig regeln des Problemen sind Regeln die einfach nur manchmal gelten heißt ein starkes Mannschaftsgefüge braucht deshalb kein zehn seitige Mannschaft ordnung oder strafen katalog.

00:09:22: es braucht weniger Verständliche Absprachen, auf die sich Kinder, Trainer und auch Eltern verlassen können.

00:09:35: Was kannst du da tun?

00:09:36: Er arbeitet eure Regeln gemeinsam.

00:09:39: also statt der Mannschaft zu Beginn von der Saison das natürlich auch immer abhängig vom Altersbereich, den du trainierst einen fertigen Regelkatalog vorzulesen fragt die Kind doch einfach mal wie wollen wir miteinander umgehen damit hier jeder oder jede gerne Fußball spielt?

00:09:55: Und dann kommen jeder, je nach Alter natürlich unterschiedliche Antworten wie wir lachen niemandem aus.

00:10:00: Wir helfen uns.

00:10:02: Wir beleidigen uns nicht.

00:10:04: Wir hören auf wenn jemand stoppt sagt solche Geschichten und genau daraus entstehen auch passende Regeln.

00:10:13: Du als Trainerteam kannst da natürlich helfen diese zu formulieren nochmal schriftlich festzuhalten und vielleicht sogar von allen unterschreiben zu lassen Und dadurch werden dann aus Trainer regeln, also Sachen die du dir überlegt hast.

00:10:24: Gemeinsam mit Spielregeln der ganzen Mann der ganze Mannschaft und kann ganz oft reichen.

00:10:29: Also jetzt mal gesprochen für eine F-Jugend E-Juge reicht drei Regeln eigentlich aus nämlich wir lachen A niemanden aus B Wir helfen uns gegenseitig C sprechen miteinander nicht übereinander.

00:10:40: Es sind alles drei Sachen.

00:10:41: die versteht jedes Kind.

00:10:42: Die versteht auch ein F Jugend Kind wenn man sich da hinsetzt.

00:10:46: Auf diese Sachen kannst du dann auch sehr gut im Alltag immer wieder drauf zurückkommen oder hinweisen, weil die einfach sehr prägnant sind und verständlich sind für Kinder.

00:10:55: Was du außerdem noch machen kannst?

00:10:57: Regeln brauchen vorhersehbare Konsequenzen.

00:11:00: also wenn eine Regel verletzt wird muss etwas passieren.

00:11:04: aber ein Konsequent ist eben nicht eine spontane Strafe aus irgendeinem Ärger sondern sie soll dem Kind helfen idealerweise den Zusammenhang zwischen Verhalten und Wirkung zu verstehen.

00:11:18: Ein Beispiel dazu?

00:11:19: Ein Spieler beleidigt einen Mitspieler.

00:11:22: Eine schlechte Reaktion wäre, dann läufst du jetzt fünf Runden.

00:11:26: Was hat im Laufen mit einer Beleidigung zu tun?

00:11:28: Nichts!

00:11:29: Das Spieler lernt höchstens das Konditionstraining oder runden Laufen eine Strafe ist.

00:11:34: Eine sinnvolle Könnsugwenz wäre Spiel kurz verlassen Situation beruhigen Verhalten benennen Mitspielern anhören Verantwortung übernehmen, Entschuldigung oder Wiedergutmachung und danach wieder Teil der Gruppe werden.

00:11:49: Denn die Konsequenz ist damit direkt mit dem Verhalten verbunden.

00:11:54: also das Kind wird nicht dauerhaft ausgeschlossen aber das Verhalten wird auch nicht einfach weg oder irgendwie durchgewogen.

00:12:01: Und genau dieser Punkt ist eben extrem wichtig wenig klare Regeln gemeinsam entwickelt und Konsequenten bei den Kindern den Zusammenhang zwischen Verhalten Regeln und folge dann auch tatsächlich verstehen.

00:12:14: Weitere Sache die zuträglich ist zur goldenen regel weniger regeln aber die gelten dann wirklich ist Dein rollen verständnis beziehungsweise du als trainer nämlich sei selbst die regel.

00:12:28: Du kannst von kindern nicht einen respektvollen umgang verlangen und anschließend den schiedsrichter komplett durch beleidigen am spieltag.

00:12:35: Du kannst nicht fordern, dass niemand ausgelacht wird und bei einem technischen Fehler von irgendeinem Gegenspieler irgendeinen dummen Spruch drücken.

00:12:42: Und du kannst keine Verlässlichkeit verlangen und jede Woche zu spät und unvorbereitet dein Training durchführen und dadurch komplett hektisch zu werden.

00:12:50: Kinder lernen Werte nicht vor allem durch Plakate sondern sie beobachten wie du mit Menschen umgehst wenn du tatsächlich auch gestresst bist Wenn du in einer Extremsituation bist und das ist ja ganz oft im Training oder im Spielalltag Und genau dann entscheidet sich, ob eure Regeln tatsächlich relevant und auch ein Stück weit echt sind.

00:13:09: Was außerdem noch wichtig ist bei dieser zweitkolten Regel Vorsicht vor Kollektivstrafen.

00:13:15: Also ein Kind macht Quatsch – alle müssen laufen in der Mannschaft!

00:13:19: Drei Spieler hören nicht zu und die ganze Mannschaft verliert das Abschlussspieler.

00:13:23: Das wirkt ... Vielleicht im ersten Moment konsequent, weil du sagst naja alle in der Mannschaft werden bestraft des Schweißbestimmts zusammen.

00:13:31: Es führt aber sehr schnell dazu dass die Gruppe ihre Wut gegen einzelne Kinder richtet vor allem je jünger sie sind.

00:13:37: dann reguliert sich die Mannschaft zwar selbst Aber nicht über Zusammenhalt und wir sondern über sozialen Druck auf einzelne schwache Personen oder Kinder.

00:13:46: in der Regel spricht es verhalten möglichst bei den Kindern an die dafür verantwortlich sind Denn die Mannschaft ist kein Erziehungswerkzeug gegen jeden einzelnen Spieler, sondern es ist ein hoffentlich sehr lebendiges Gefüge.

00:14:00: Heißt was nehmen wir mit aus der zweiten Goldenregel?

00:14:03: Klarheit schafft Sicherheit, Willkürschaft unruhe.

00:14:06: Kinder müssen nicht jede Entscheidung gut finden aber was ganz wichtig ist Sie sollten verstehen woran sie bei dir als Trainer sind.

00:14:14: Goldenregeln Nummer drei Jeder bekommt eine Aufgabe Niemand bekommt ein Etikett.

00:14:21: In jeder Rolle oder besser gesagt die Indian-Mannschaft gibt es Rollen, die schon ein Stück weit vogelfertig sind.

00:14:27: Einer ist der Toyjäger, einer ist der Lautsprecher, eine ist das Spaßvogel, einer trägt immer die Bälle, einer sitzt meistens draußen, einer gilt als schwierig und einer ist halt nur nicht so weit gerade im Jugendbericht.

00:14:39: Und diese Rollen geben ja auch in stückweit Orientierung und sie können auch nur Mannschaft helfen.

00:14:44: aber – und das ist ganz wichtig – Sie werden dann problematisch wenn aus einer momentanen Rolle Eine feste Identität für dieses Kind wird und es denkt, ich gehe hier zum Fußballtraining.

00:14:54: Und bin sowieso nur der, der entweder ganz da draußen sitzt oder wo der Trainer jedes Mal sagt ja er ist halt noch nicht soweit.

00:15:01: Denn ein Kind das einmal als schwierig gilt wird plötzlich in jeder Situation als schwierig wahrgenommen.

00:15:06: Ein ruhiges Kind bekommt keine Führungsaufgabe was angeblich kein Führungsspieler ist Und der beste Spieler glaubt irgendwann, seine einzige Aufgabe besteht darin Tore zu schießen anstatt der ganzen Mannschaft weiterzuhelfen und vielleicht den Ball auch mal zu passen.

00:15:20: Heißt ein starkes Mannschaftsgefüge braucht klare Verantwortung aber keine festen Etiketten.

00:15:27: Was kannst du darüber hinaus doch tun?

00:15:29: Gibt den Kindern echte Verantwortung.

00:15:31: also Kinder müssen erleben dass sie für die Mannschaft wichtig sind nicht nur wenn Sie denn in Scheiben im Pass spielen auch neben dem eigentlichen Spiel.

00:15:39: Und das sind mögliche Aufgaben, die du vorgeben kannst Materialdienst Begrüßung von neuen Kindern Leitung von einem kurzen Aufwärmspiel Erinnerungen an den Teamkreis vielleicht die Auswahl des Abschlussspielers irgendwie zwei Möglichkeiten spielen wir Tschechenrolle spielen wir Turnier Mannschaftspreche für einen Tag oder auch der verantwortliche für Leibchen oder auch Bälle und diese Aufgaben sollten dann immer wieder wechseln Denn nicht immer der lauteste Leid in den Kreis Nicht immer der Kapitän spricht, nicht immer der zuverlässigste Spieler trägt alles.

00:16:11: Sondern wer Verantwortung verteilt zeigt diese Mannschaft funktioniert nicht nur wegen dem besten Jungs oder den zugänglichsten Jungs.

00:16:19: und es gibt auch ganz klare Forschung aus dem Teamsport daraus die sagt dass Klarheit über die eigene Aufgabe mit höherer Zutufriedenheit verbunden sein kann.

00:16:30: und gleichzeitig zeigen Untersuchungen zur sogenannten Identitätsführung, dass Spieler die innerhalb der Gruppe ein gemeinsames Wir stärken.

00:16:39: Die Identifikation mit der Mannschaft, die Widerstandsfähigkeit und das Wohlbefinden positiv beeinflussen können.

00:16:45: Und solche Führungsaufgaben sollten deshalb nicht ausschließlich beim Trainer oder bei einem dauerhaften Kapitän sein sondern immer wieder neu verteilt werden.

00:16:55: Was außerdem noch wichtig, sportliche Rollen müssen verständlich sein.

00:16:59: Also auch auf dem Platz brauchen Kinder Orientierung.

00:17:03: Ein Kind sollte ungefähr wissen was ist heute meine Aufgabe?

00:17:07: Was erwartet der Trainer von mir?

00:17:09: Was darf ich selbst entscheiden?

00:17:10: Woran erkenne ich?

00:17:11: dass sich meine Aufgabe gute gelöst habe.

00:17:13: Das bedeutet nicht, dass in dem E-Jugendspieler jetzt ein dreiseitigem Positionsprofil mitgeben soll.

00:17:19: Sondern wie wir das ja ganz oft auch in unserem Spielprinzipienkurs machen, Link dazu packe ich in die Show Notes sind sogenannte Key Events.

00:17:27: also Versuch heute drei Mal zum Abschluss zu kommen.

00:17:29: Versuche heute fünf Steckpässe zwischen den gegnerischen Innenverteidiger zu spielen als Sechs oder als Zehner.

00:17:36: und so geben wir immer wieder ein kleines greifbares Ziel für den einzelnen Spieler.

00:17:41: Und zusätzlich auch ganz, ganz oft gibt es die Key-Events nicht nur für einzelnen Spieler sondern auch für die ganze Mannschaft ein gemeinsames Ziel.

00:17:48: Es gibt Orientierung und die Kinder mit fünf anderen Aufgaben die sehr, sehr die Fuß hin zu überladen.

00:17:55: Ein weiterer Punkt ist Wechselverantwortung und Position Denn gerade im Kinder- und Jugendfußball sollten sportliche Rollen nicht zu früh festgeschrieben werden, was irgendwie logisch ist.

00:18:05: Der beste Stürmer darf ja auch verteidigen.

00:18:07: Und der Torwart ... Das sind ja nicht alle Lionel Messi!

00:18:10: Der Torwart darf auch im Feld mitspielen... ...und das ruhige Kind darf ruhig auch mal Kapitän sein und sich da ausleben dürfen.

00:18:17: Der vermeintliche Führungsspieler muss auch lernen anderen zu folgen und nicht immer den Ton

00:18:21: anzugeben.".

00:18:22: Denn so entstehen gerade im unteren Bereich breite Erfahrungen und Kindermerken, dass sie eben nicht nur wegen einer einzigen Fähigkeit zum Mannschaft gehören sondern viele Facetten mitbringen können die in der Mannschaft sehr gut tun.

00:18:35: Ein weiterer Punkt ist Führung bedeutet nicht Lautstärke.

00:18:39: Also ein guter Mannschaftsführer muss nicht die lauteste Ansprache halten.

00:18:43: Ein Kind kann auch führen indem es den Mitspieler nach einem Fehler Mut macht.

00:18:47: Den Streit stoppt Material aufräumt ohne gefragt zu werden einen neuen Spieler einbindet vielleicht nach einer Niederlage irgendwie eine sehr, sehr reil Verhaltung schon für den Altersbereich zeigt oder selbst die Regel einhält obwohl es gerade extrem wütend ist.

00:19:01: Und solches Verhalten solltest du auch sichtbar machen ja nicht mit irgendwie zehn Minuten Vortrag wie toll das jetzt gerade war weil er nicht den anderen verbrügelt hat obwohl er wütender war sondern einfach nur einen Satz hey ich habe gesehen Thomas wie Du ihn nach dem Fehl aufgebaut hast.

00:19:17: klasse genau das brauchen wir als Mannschaft.

00:19:19: Und damit zeigst du der gesamten Mannschaft oder der gesamte Gruppe, welches Verhalten bei dir bei euch Anerkennung bekommt in der Mannschaft.

00:19:27: Wichtigste Gedanke, die du mitnehmen solltest, Rollen geben Orientierung, Etiketten begrenzen die Entwicklung.

00:19:35: Kommen wir zum vorletzten Punkt – oder besser gesagt zur vorletzen goldenen Regel – schaffe eine Mannschaft, in der Fehler nicht gefährlich sind.

00:19:44: Stellen wir zwei Mannschaften vor dafür!

00:19:47: In der ersten füllierten Spieler den Ball.

00:19:50: Sofort verdrehten Mitspieler die Augen, eine andere ruft.

00:19:53: Spielt doch endlich ab!

00:19:54: Der Trainer schlägt die Hände über den Kopf zusammen und beim nächsten Mal wählt der Spieler die sicherste Lösung.

00:20:00: Nicht weil sie gut ist sondern weil sie möglichst wenig Ärger erzeugt für ihn.

00:20:05: In der zweiten Mannschaft hingegen gefilierten Spieler ebenfalls im Ball.

00:20:09: Die Mitspielereagieren helfen und spielen weiter.

00:20:12: Der Trainer greift später einen konkreten Punkt auf den er besser machen kann damit er ihn nicht wieder verliert Und beim nächsten Mal traut sich der Spieler neut.

00:20:21: Was glaubst du, welche Mannschaft wird sich da langfristig ... mit einem mutigeren Spielsvideos durchsetzen?

00:20:28: In welcher Mannschaft werden Kinder tatsächlich dazu animiert, eher Verantwortung zu übernehmen?

00:20:35: Was kannst du also tun um diesen Verhaltensweisen aus Mannschaft eins entgegenzudreten und besser oder mehr in die Richtung Mannschaft zweizugehen?

00:20:45: Du kannst fehlerfreundlich Oder besser gesagt ... ... vermitteln, dass fehlerfreundlich zu sein nicht gleichgültig zu sein bedeutet.

00:20:56: Heißt eine gute Fehlerkultur heißt nicht ist doch alles egal?

00:20:59: Weil natürlich wollen wir Kindern irgendwie helfen eine bessere Entscheidung zu treffen und natürlich dürfen wir sie auch korrigieren und verbessern.

00:21:06: Und natürlich gibt es auch Situationen in denen so ein Spieler Konzentrierte oder auch manchmal konsequenter handeln muss.

00:21:11: aber entscheidend ist halt die Reihenfolge.

00:21:13: also erstens Das Kind bleibt als Person sicher.

00:21:18: Zweitens, das Verhalten wird von dir als Trainer sachlich betrachtet.

00:21:23: Drittens, es bekommt eine konkrete nächste Lösung die ihm weiterhilft, klassisches In-Game Coaching und ganz wichtig danach geht's weiter.

00:21:31: also nicht Fehler gemacht ausgewechselt keine Chance mehr mich heute zu zeigen.

00:21:35: Und da kann ein Trainer halt eben sagen Du hast den Ball verloren weil dein erster Kontakt zur Weiterrichtung Gegenspieler war.

00:21:41: Versuche ihn beim nächsten Mal weg vom Gegenspieler zu nehmen oder stell deinen Körper dazwischen.

00:21:45: Das ist eine Korrektur, oder was auch möglich ist.

00:21:49: Wie oft willst du denn heute noch den Ball verlieren?

00:21:51: Das ist dann eben keine Korrektor, sondern das ist ne öffentliche Deformierung und auch ein Stück weit ne Abwertung.

00:21:56: Was ihr noch machen kannst is, Belone lernen statt irgendeine Rangordnung herzustellen.

00:22:04: Trainer gestalten ständig, was innerhalb von der Mannschaft wichtig wird.

00:22:08: also lobst du hauptsächlich Tore, lobst du hausptsächlich Siege und lobst hauptzeitig die besten Spieler.

00:22:13: Denn entsteht so'ne klassische Rangordnungskultur wie wir es nennen Lobstorber stattdessen zusätzlich Mut, wie sich jemand verbessert.

00:22:21: Wie sich jemand gegenseitig unterstützt?

00:22:23: Wie sich einer reinhaut oder wie auch jemand eine gute Entscheidung trifft?

00:22:26: Dann entsteht tatsächlich auch ne Lernkultur und Studien im Jugendfußball und generell im Jugendsport.

00:22:32: die zeigen einen ganz klaren Zusammenhang.

00:22:35: Ein vom Trainer geschaffenes Lern- beziehungsweise Aufgabenglima hängt positiv mit Zusammenhalt Freude Selbstvertrauen und Engagement zusammen.

00:22:46: Ein stark vergleichendes Klima, in dem vor allem Leistung gegenüber anderem zählt steht dagegen eher mit geringer Freude mehr Angst und schwereren Zusammenhalt in Verbindung.

00:22:57: Das heißt jetzt nicht dass wir aufhören das Ergebnis irgendwie wichtig zu nehmen.

00:23:02: Kinder wissen selbst ob sie dann gewonnen haben oder nicht Und du musst ihnen auch nicht die Tabelle verschweigen aber Du entscheidest ob der Sieg der einzige Maßstab für die Anerkennung in dieser Mannschaft ist.

00:23:14: Ein weiterer, sehr wichtiger Aspekt den wir auch immer wieder aufhören.

00:23:17: bei Advanced Football ist dieses Reagiere.

00:23:20: Auch am Spieltag wie im Training.

00:23:23: Bei viele von uns – und da kann ich mich nicht ausnehmen, dass mir das auch schon passiert ist – viele Trainer oder viele Trainer von uns sind Dienstags sehr geduldig und samstags sind wir dann absolut der Aziz sehr ambitioniert!

00:23:36: Im Training sagen wir, ihr dürft euch ausprobieren und dürft machen und tun.

00:23:40: Und im Spiel versuchen wir jede riskante Aktion zu kommentieren oder auch zu degradieren.

00:23:46: Auf der anderen Seite geht es jetzt um die Entwicklung.

00:23:48: Am Wochenende werden die vermeintlich schwere Kinder dann kaum eingesetzt geschweigenden mitgenommen.

00:23:53: Beobachtungsstudien mit Jugendrädern haben da tatsächlich aufgezeigt dass Trainer im Wettkampf häufig ein weniger unterstützendes und stärker kontrollierendes Umfeld schaffen als im Trainer.

00:24:04: Und genau dort wird aber eure Teamkultur dann aber sehr, sehr sichtbar.

00:24:08: Kinder glauben nicht was du beim Elternabend über die Entwicklung sagst sondern sie sehen vor allem das was du ihnen am Wochenende vermittelt.

00:24:16: Heißt du kannst nicht Dienstag A machen und am Wochenenden B machen.

00:24:20: Das funktioniert nicht sondern schaut dass Du eigentlich diesen Wettkampf wie so eine verlängerte Trainingseinheit siehst oder noch mal eine Trainingseinheit mehr.

00:24:28: Mit diesem Mindset und mit diesem Setup kommst Du einfach deutlich weiter was diese Entwicklungsschritte angeht.

00:24:33: Ein weiterer Punkt ist, Stoppe abwerden des Verhalten sofort.

00:24:37: Augenrollen, Schulzuweisung auslachen und ständiges Meckern dürfen nicht zur normalen Mannschaftssprache werden.

00:24:45: Heißt du musst daraus keine große irgendwie Verhandlung machen und krass ins Gericht gehen sondern ein klarer Satz reicht häufig wir helfen uns gegen seine Nachfehler und wir machen es nicht gegenseitig kleiner.

00:24:56: danach wird sofort weiter gespielt.

00:24:58: wenn das Wiederverhalten natürlich wiederholt auftritt Dann braucht es schon irgendwann eine Intervention, wo du ins Einzelgespräch reingehst.

00:25:05: Aber deshalb nicht erst nach sechs Wochen wenn die ganze Mannschaft den Umgang irgendwie schon gelernt hat – das ist in einer negativen Art Weise – sondern wenn möglich so unmittelbar wie möglich!

00:25:17: Der wichtigste Gedanke zur Regel Nummer vier, den du mitnehmen solltest Kinder werden nur dann mutig spielen, wenn Fehler nicht ihren Platz in der Mannschaft gefährden.

00:25:28: Fünfte und letzte goldene Regel Zusammenhalt entsteht durch kleine gemeinsame Gewohnheiten.

00:25:37: Viele Trainer denken beim Thema Teambuilding sofort an irgendwelche großen Aktionen, wir gehen zusammen im Kletterpark und machen ein Trainingslage in den Bergen Wir machen irgendwie Bowling zusammen, wir grillen zusammen Und solche Erlebnisse können schön sein und sie können die Beziehung stärken und Erinnerungen schaffen.

00:25:53: Aber ein Mannschaftsausflug kann auch nicht irgendwie reparieren was jede Woche im Training scheiße oder schief wird.

00:25:59: Und wenn Kinder Dienstags ausgelacht werden, Donnerstags immer in denselben Gruppen bleiben und Samstag nur die besten Spielerrelevanz hin für dein Coaching, dann hilft auch der schöne Ausflug in die Berge oder das gemeinsame Bowling an irgendeinem Wochenende auch nix.

00:26:14: Heißt ein starkes Mannschaftsgefüge entsteht durch wiederholte kleine Erlebnisse!

00:26:21: Die Forschung ist da auch sehr klar zum Teambuilding im Sport – sie zeigt nämlich grundsätzlich positive Effekte auf den Zusammenhalt.

00:26:28: Die Wirkung ist dabei aber eher bei Maßnahmen zu erwarten, die über einen längeren Zeitraum hinauslaufen statt nur aus einem einmaligen Event oder einem einmalige Ereignis und die untersuchten Gruppen waren allerdings häufig älter als jetzt klassische Kinderfußballmannschaften bedeutet.

00:26:46: für den Trainingsalltag lässt sich daraus ein sinnvoller Gedanke ableiten nämlich Teamkultur ist ein Prozess, aber es ist kein Event.

00:26:54: also Einmal gemeinsam grillen ist nicht so wirksam wie gemeinsame, einfache Rituale.

00:27:00: Kommen wir gleich dazu zu implementieren mit deiner Mannschaft.

00:27:04: Heißt was kannst du also machen?

00:27:05: Baut einfache ritualer auf Denn Nicht nur Kindern sondern auch uns geben Rituelle Orientierung und sie schaffen gemeinsame Erlebnisse.

00:27:14: Und Sie müssen auch nicht spektakulär sein.

00:27:17: heißt Ankommen haben wir vorhin schon angesprochen.

00:27:20: jedes Kind wird begrüßt und auf möglichst schnell mit im Ball spielen.

00:27:24: Kinder, die früher kommen müssen nicht zehn Minuten herumstehen während der Träne irgendwas aufbaut.

00:27:29: Und wir bei Advanced Football empfehlen ja immer wieder ganz bewusst diese Ankommenszeit, bewusst für Freis spielen irgendwie kleine Felder oder einfache Aufgaben zu nutzen wo sich die Kinder ausprobieren und austoben können.

00:27:43: Dann auch extrem wichtig als Ritual der gemeinsame Start.

00:27:46: also ein sehr kurzer Kreisreich.

00:27:48: da schön dass ihr da seid.

00:27:49: heute geht es um bla bla bla.

00:27:51: fertig keine acht Minuten, sondern drei Sekunden.

00:27:54: Ein Gedanke los geht's!

00:27:57: Was auch sehr wichtig ist dass wir ein gemeinsames Ziel haben.

00:28:00: also neben individuellen Aufgaben bekommt die Mannschaft auch noch ein gemeinsameres Ziel.

00:28:05: heute wollen wir nach jedem Gegentur kurz nochmal zusammenkommen und im Kreis besprechen was passiert.

00:28:10: oder Heute spricht jeder mindestens einmal positiv mit einem seiner Mitspieler Oder heute holen wir uns nach jedem Ballverlust gemeinsam den Ball zurück.

00:28:19: Ja das Ziel sollte da schon durchaus beobachtbar sein Und es soll klar zeigen, wir zeigen Teamgeist und das ist uns ziemlich klar.

00:28:27: Was auch noch sehr wichtig ist dieser gemeinsame Abschluss.

00:28:30: Denn am Ende reichen da immer zwei Fragen was hat heute als Mannschaft gut funktioniert?

00:28:35: Wer hat heute jemand anderem geholfen?

00:28:37: Da musst du ja nicht jede Antwort von den Kids kommentieren.

00:28:40: lasst die Kinder einfach selber erzählen denn so lernen sie nicht nur Tore in dergebnisse wahrzunehmen sondern auch die Zusammenarbeit.

00:28:47: Und da ganz ganz wichtig Gibt es bei uns im Shop die Reflektionskarten.

00:28:52: Kannst du dir vielleicht mal angucken, wo wir so Gesprächseinstiege mit Kindern ausgearbeitet haben in einem coolen Design des Kindes auch anspricht?

00:29:01: Pack ich den Link mal in die Show Notes Was außerdem uns bewusst sein muss Konflikte gehören zum Team.

00:29:14: Auch gute und starke Teams sind nicht konfliktfrei.

00:29:19: Oder gerade in starkes Teambeste gesagt, kann solche Konflikte selber lösen.

00:29:24: Kinder streiten um Bälle, Positionen.

00:29:26: wäre es jetzt gleich dran irgendwelche Entscheidungen um die Spielzeit und die Anerkennung vom Trainer?

00:29:31: Das ist völlig normal und das gehört auch dazu.

00:29:33: Deine Aufgabe ist also nicht jeden konflikt sofort für sie zu lösen Sondern deine Aufgabe ist es ihnen eine einfache struktur zu geben.

00:29:42: mögliche konflikte.

00:29:42: regeln könnten sein erstens stopp.

00:29:45: Zweitens beide erzählen kurz ihre sicht was passiert ist.

00:29:48: Drittens, jeder sagt was er jetzt braucht.

00:29:50: Viertens wir finden eine Lösung und spielen dann weiter weil wir sind zum Fußball spielen da nicht zum Quatschen.

00:29:55: Und bei jüngeren Kindern ist klar fürs Du stärker durch das Gespräch.

00:29:58: Bei älteren Kindern kannst du dich hoffentlich wenn sie das gelernt haben.

00:30:02: nach einer Zeit es funktioniert natürlich nicht von Anfang an Kannst du dich nach und nach zurücknehmen.

00:30:06: Wichtig dabei ist dass nicht automatisch der lautere Spieler gewinnt und dass ne Entschuldigung Oh, es nimmt genervten Sorry und so halb gerade die Hand hingestreckt besteht.

00:30:17: Sondern das muss ein klares ehrliches Sorry-Entschuldigung sein damit das Training endlich weitergeht.

00:30:23: Weitere wichtiger Gedanke holt die Eltern ins Team.

00:30:27: hinter dem Team also grade im Kinderfußball endet des Mannschaftsgefüge nicht an der Seitenlinie sondern die Eltern prägen wie Kinder über Mitspieler, Trainerscheidung Fehler und auch die Niederlagen sprechen.

00:30:39: Und wenn Vater nach dem Spiel sagt Ja, mit dem Abspieler kannst du ja eh nicht geben.

00:30:43: Das ist echt scheiße!

00:30:44: Dann nimmt das Kind diesen Satz in die Kabine und auch auf den Platz und wird es vielleicht auch so sagen oder zumindest zu denken... Und wenn älteren Trainerentscheidungen am Spielfeld dran laut kommentieren entsteht eine extreme Unsicherheit?

00:30:57: Was wir da empfehlen sind ganz klare Absprachen.

00:31:00: Wir sehen davon, Trainerscheidung werden am Spieltag respektiert Kritik wird nicht direkt im Effekt besprochen.

00:31:06: ... und erwachsene achten darauf, wie ihre sichtbare Enttäuschung auf die Kinder wirkt.

00:31:12: Und auch diese Forschung zeigt da ganz klar das Trainer, Eltern... ...und Gleichaltrige gemeinsam des Umfeldbrägen in dem die Jugendliche Freude, Stress und persönliche Fähigkeiten entwickeln.

00:31:23: Ein starkes Lernklima funktioniert deshalb besser wenn Eltern und Trainer nicht gegeneinander sondern miteinander arbeiten.

00:31:32: Dafür braucht es keinen monatlichen Elternabend Selbsthilfekreis was auch immer sondern ein klare Elternabend zu so beginn reicht sehr oft.

00:31:43: da wird angesprochen.

00:31:44: Was ist uns wichtig?

00:31:45: Wie verhalten wir uns am Spielfeldrand wie sprechen wir über Fehler, wann und wie können Probleme angesprochen werden?

00:31:52: und was bedeutet Entwicklung eigentlich in diesem altersbereich?

00:31:55: Und diese Klarheit Sorgt dann In der Regel Irgendwann für Harmonie auch bei den Eltern was der wichtigste Gedanke zu goldenen regel Nummer fünf Teamgefühl wächst in den kleinen Momenten, die sich jede Woche aufs Neue wiederholen.

00:32:13: So jetzt haben wir die fünf Regeln durch.

00:32:15: Was macht so ein starkes Mannschaftsgefüge eigentlich nicht bedeutet?

00:32:19: Ist der letzte Baustein?

00:32:21: also was ein starkes Mannschaft gefüge nicht bedeutet Ein starkes team bedeutend nicht das immer harmonie herrscht.

00:32:27: es bedeutet auch Nicht dass irgendwie alle immer gleich behandelt werden müssen denn Kinder haben unterschiedliche bedürfnisse.

00:32:33: Neues Kind braucht vielleicht mehr Unterstützung, ein sehr imposives Kind braucht klare Grenzen.

00:32:38: Ein Schichternis Kind braucht mehr Zeit.

00:32:41: Fairness heißt auch nicht immer jeder eben exakt dasselbe zu geben.

00:32:45: eine Brauch vielleicht ein bisschen weniger Spielzeit kann auch mal sein.

00:32:48: Fairnes heißt vielmehr jedem das zu geben was er braucht um Teil der Mannschaft zu sein und sich entwickeln zu können.

00:32:55: Und ein starkes Team bedeutet auch nicht dass eine Leistung keine Rolle spielt.

00:33:00: Natürlich darf eine Mannschaft gewinnen wollen, natürlich dürfen Spieler ärger als sie sein und natürlich darfst du als Trainer auch Leistungen einfordern.

00:33:07: Die Frage ist da aber nur muss ein Kind immer erst gut spielen um bei euch in der Mannschaft auch wichtig zu sein?

00:33:14: Und wenn die Antwort lautet ja dann lautet die Antwort.

00:33:17: oder dann lautet die Schlussvorwirkung ihr habt keine Mannschaft Dann habt ihr eine Rangliste, irgendwie die alle mit einem gleichen Trikot spielen.

00:33:24: Aber eine Mannschaft bedeutet das nicht nur Leistung im Vordergrund steht um auch relevant für dich als Trainer oder für euch als Mannschaft relevant zu sein.

00:33:33: was können wir darüber hinaus noch für Kleinigkeiten euch mitgeben wo immer dran seht?

00:33:41: hey dass das schwächt vielleicht tatsächlich sogar die des Mannschaftsgefüge.

00:33:46: erstens immer dieselben Mannschaften bilden.

00:33:49: Warum ist es blöd?

00:33:50: So entstehen feste Hierarchien und Krüppchen.

00:33:53: Zweitens nur die besten Spieler öffentlich loben, damit erklärst du in der Gruppe welche Kinder wirklich relevant sind für dich und welchen die eigentlich scheißegal sind.

00:34:01: Drittens regeln je nach Spieler unterschiedlich anwenden.

00:34:04: Wenn der beste Spieler mehr darf als alle anderen dann verliert tatsächlich jede Teamregel in irgendeiner Form ihre Wirkung.

00:34:11: Viertens Konflikte ignorieren also ein konflikt verschwindet nicht nur weil das Training verläuft.

00:34:17: Und fünftend Teamgeist einfordern, aber Einzelkämpfer belohnen.

00:34:20: Also wenn nur Tore und das Ergebnis Anerkennung bekommen bei dir als Trainer, darfst du dich über den Egoismus nicht wundern!

00:34:28: Und dann nochmal im Gegenzug als Wiederholungen was sind die fünf goldenen Regeln für ein oder stärkeres Mannschaftsgefüge?

00:34:35: Erstens Jedes Kind gehört dazu Nicht nur die lauten Die besten und die einfachen.

00:34:41: Zweitens Wenige regeln gelten für alle also Gemeinsam formuliert, klar vorgelebt und nachvollziehbar umgesetzt.

00:34:49: Drittens jede übernimmt Verantwortung, Aufgaben verteilen, Rollen wechseln und niemanden auf ein Etikett reduzieren diese Sau über.

00:34:57: Viertens Fehler dürfen sichtbar sein also korrigieren kannst du habe ohne Abwertung und lernen ist deutlich deutlich wichtiger als der aktuelle Leistungsstand oder eine gewisse Rangeordnung.

00:35:10: Und fünftens und letzter Punkt, Zusammenhalt wird jede Woche aufs Neue trainiert im Training und im Wettkampf.

00:35:18: Durch Rituale, gemeinsame Ziele und auch geklärte Konflikte.

00:35:22: und ein starkes Team hinter dem Team in diesem Fall dann meistens die Eltern.

00:35:27: Heißt was sollst du jetzt also mitnehmen hier aus dem Podcast?

00:35:30: Ein starkes Mannschaftsgefüge entsteht nicht durch den Schlachtruf, entsteht durch einzelne Mannschaftsfahrten oder Ausflüge und schon gar nicht durch die Forderung, ihr müsst jetzt endlich mehr als Team auftreten.

00:35:42: Sondern Kinder müssen erleben was Team oder Team- oder Mannschaftssport bedeutet wenn sie ankommen beim Training, wenn Sie den Fehler machen, wenn sie Verantwortung übernehmen Wenn sie verlieren, wenn sich streiten Und wenn sie gerade nicht zu dem besten Spieler gehören.

00:35:57: Und du als Trainer kannst Zusammenarbeit oder besser gesagt Zusammenhalt auch nicht befehlen aber Du kannst dir jeden Tag Bedingungen schaffen, unter denen dieser Zusammenhalt wächst.

00:36:07: Jedes Kind sehen, Klarheit schaffen, Verantwortung teilen, Fehler schützen und dann gemeinsam handeln.

00:36:14: Diesen Sinne viel Spaß mit der Umsetzung dieser Ausführung – ich wünsche dir ganz viel Spaß in der neuen Saison mit deiner Mannschaft!

00:36:22: Und wenn du Fragen hast, gerne ein Podcast at advance.futball oder in die Kommentare von Spotify reinschreiben und bewerten des Podcasts nicht vergessen.

00:36:30: Vielen lieben Dank!